Praxisrelevante Förderung der Sprachkomeptenz
- Französisch als 2. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6
- Intensivierungsstunden in den Jahrgangstufen 6-8
- Förderunterricht in Modulen in Jahrgangsstufe 9
- Einführungsklassen für Realschüler mit und ohne Vorkenntnissen in Französisch
- vielfältige attraktive Angebote im Bereich der W- und P-Seminare
- regelmäßiger Einsatz von «assistantes de langue»
- Training der Sprechfertigkeit durch mündliche Schulaufgaben (derzeit Jahrgangstufen 7, 9 und 11)
- Förderung der sprachlichen sowie der interkulturellen Kompetenz im Rahmen verschiedener Austauschprogramme und Fahrten
- Schulung des allgemeinen Sprachbewusstseins und der kommunikativen Kompetenz durch Nutzung von Synergieeffekten beim Lernen mehrerer Fremdsprachen
- Durchführung von Studienfahrten in französischsprachige Länder (Paris, Lyon, Nizza, Straßburg)
- Besuche französischsprachiger Theateraufführungen, z.B. im Amerikahaus
- regelmäßige Teilnahme von Klassen/ Kursen am Cinéfête (Citykino München)
- jährlicher Besuch der bekannten französischen Märchenerzählerin Catherine Bouin; Veranstaltungen in allen Jahrgangsstufen im Rahmen einer «Journée française»
- Projekt "Frankreich in München" im Rahmen der Projekttage am Schuljahresende
Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
- mit dem Institut Français und der Zentralbibliothek im Gasteig
- mit der Abteilung Tourismus und Städtepartnerschaft der Stadt Dachau
- mit dem Theatinerkino München im Rahmen der W-und P- Seminare
Lektüren in der Oberstufe
Lesekompetenz ist für alle Schülerinnen und Schüler bedeutsam. Im Französischunterricht der Oberstufe werden originale Ganzschriften oder Auszüge aus literarischen Texten gelesen, die die Freude am Lesen, die Selbstreflexion üben und die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen fördern. Die Kursleiter wählen hierfür motivierende und abwechslungsreiche Themen. So lesen die Oberstufenschülerinnen und Schüler literarische Texte, z.B. Anna Gavalda, zu Themen der modernen Gesellschaft, die den Jugendlichen am Herzen liegen: Mediennutzung, Liebe, Egoismus, Karrierismus etc., oder auch französische Klassiker, z.B. Albert Camus oder Eugène Ionesco, zu epochenübergreifenden Themen, bei denen die Jugendlichen üben, differenziert Stellung zu beziehen: Freiheit, Menschlichkeit, Risiken von Ideologien etc.
W-Seminar
Das W-Seminar hat die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit sowie deren Präsentation zum Ziel. Den Schüler*innen werden im Lauf des Seminars fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt, die die Studierfähigkeit vorbereiten sollen. Von der Themenfindung bis zum Abschluss der Arbeit und deren Präsentation werden sie dabei von ihrer Lehrkraft individuell begleitet. Das Seminar beinhaltet den Besuch von Bibliotheken und die Teilnahme an Workshops zu wissenschaftlichen Arbeiten. Die Seminararbeit wird in der Regel in französischer Sprache verfasst, die Möglichkeit der Abfassung in deutscher Sprache ist zwar ebenfalls möglich, wurde aber bisher selten genutzt. Die Präsentation muss immer in der Fremdsprache durchgeführt werden.
Am ITG gab es u.a. folgende W-Seminare (jeweils nur einige Beispiele für Seminararbeitsthemen):
- Paris - les mille facettes d‘une ville
(Le Paris souterrain; Un guide du 1er arrondissement de Paris; Dans les rues de Paris; Les Grandes Ecoles à Paris) - Paris - mais pas seulement
(Le Massif de Fontainebleau; Autour des 24 Heures du Mans; Grasse - la ville du parfum; L’attentat de Charlie Hebdo) - L’existentialisme (Simone de Beauvoir et le féminisme ; Antoine de Saint-Exupéry et l’Existentialisme dans le roman «Le Petit Prince»; Albert Camus: La Résistance et le journalisme; Jean-Paul Sartre et le terrorisme)
P-Seminar
Das „Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung“ (P-Seminar) begleitet die Schülerinnen und Schüler über drei Semester beim Prozess der Studien- und Berufsorientierung. Sie befassen sich intensiv mit ihren Interessen, Stärken und Schwächen, erarbeiten sich Informationen zu verschiedenen Studiengängen und Berufsfeldern, und besuchen Workshops der Agentur für Arbeit und lokaler Anbieter (z.B. Bewerbungstraining, Assessment Centre -Training). Vertieft wird dies durch die praktische Arbeit an einem anwendungsbezogenen Projekt, das in der Regel mit der Unterstützung externer Projekt-Partner aus der gesamten Arbeitswelt (Wirtschaft, Kultur, Soziales, Verwaltung, Hochschulen, …) entwickelt wird. So sollen die Schüler*innen realitätsnahe Einblicke in die Arbeitswelt bekommen und durch die Arbeit im Team ihre Stärken und Schwächen noch besser kennenlernen.
Am ITG gab es im Fach Französisch bisher folgendes P-Seminar:
- „Bienvenue dans notre région!“ – Entwicklung eines dreisprachigen Instagram-Accounts für junge Besucher Dachaus und seiner Umgebung. Wichtigster externer Partner war dabei die Abteilung Tourismus und Städtepartnerschaft der Stadt Dachau

