Gerade für unsere jüngeren Schüler ist es oft schwer, sich in eine Klassengemeinschaft einzugliedern und sich im System Gymnasium zurechtzufinden. Um ihnen diesen Weg zu erleichtern, werden die Schüler in ihrer Sozialkompetenz kontinuierlich gefördert und geschult.

  • Pädagogische Arbeit der Fachlehrer und Klassenleiter
  • Unterstützung durch Stufenbetreuer und Mitarbeiter im Direktorat
  • ZfU (Zeit für uns)
  • Sozialkompetenztraining der 5. und 6. Klassen am ITG durch Unterstufenbetreuer und Sozialpädagogin
  • Klassengemeinschaftstage für 5. und 6. Klassen
  • Klassenklimagespräche durch Stufenbetreuer (ab Jahrgangsstufe 7)
  • Einzel- und Klassenberatung durch Sozialpädagogin
  • Tutorensystem, Tutoren als Mediatoren
  • Streitschlichter
  •  Einbindung in Schulfamilie: außerunterrichtliche Aktivitäten in klassenübergreifender Form wie Musicals, Rudern, Theatergruppe, Freunde des Theaters, Orchester, Jazz-Band, Rudern, Volleyball
  • Projekt „Schule ohne Rassismus—Schule mit Courage“
  • Schulung von S-Bahn-Begleitern
  • Verkehrserziehung
  • Knigge-Kurs „Benimm ist in“ für 10. Klassen
  • Theaterstücke zu pädagogischen Themen: Mobbing, Mediensucht für 5. bis 8. Klassen

ZfU heißt 'Zeit für uns': Wenn Lehrer und Schüler einer Klasse es wünschen, sollen die Schüler die Möglichkeit haben, Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen, in der Klasse zu besprechen und zu diskutieren.  Das kann von Problemen in der Klassengemeinschaft, aktuellen politischen Ereignissen bis hin zur Planung des Abschiedsfestes beim Schüleraustausch gehen.

ZfU-Stunden werden von den Schülern selbst inhaltlich gestaltet, moderiert und auch grob protokolliert. Der Lehrer hat die Rolle des Beobachters und greift nur dann ein, wenn das Ganze aus dem Ruder läuft. So trainieren die Schüler gleichzeitig Gesprächsregeln und ihre Diskussionsfähigkeit.

ZfU-Stunden sind am ITG nicht verpflichtend, sondern werden auf freiwilliger Basis abgehalten.


Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Schüler die Grundregeln des sozialen Miteinanders lernen und auch anwenden. Großer Wert wird auch darauf gelegt, einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern. In einer Schule unserer Größenordnung ist das unabdingbar!

 

Die Basis des Sozialkompetenztrainings bilden die Schullandheimaufenthalte der 5. Klassen zu Beginn des Schuljahres. Sie dienen in erster Linie dem besseren Kennenlernen der Schüler untereinander. Dabei werden die Klassenleiter auch von den Tutoren der 5.Klassen unterstützt, die die Klassen auf der Fahrt begleiten. Ziel ist es, die Schüler in einer außerschulischen und ungewohnten Umgebung Teamarbeit, Solidarität und Toleranz erfahren zu lassen und das Bilden der Klassengemeinschaft zu erleichtern.

 

Ein zweites Element des Sozialkompetenztrainings stellen die Klassengemeinschaftstage der 5. und 6. Klassen dar. Sie werden von der Schulpädagogin unterstützt durch die Unterstufenbetreuerin geleitet und zwar jeweils einen ganzen Schulvormittag lang.

Während des Klassengemeinschaftstages für die 5. Klassen steht die Ausbildung und Stärkung der Klassengemeinschaft im Vordergrund. Dabei erarbeiten die Schüler ein Klassenwappen, lernen sich in speziellen Spielen besser kennen und gestalten eine Wunschliste an die Lehrer und an die Klassenkameraden. 

Eine Fortsetzung stellen die Klassengemeinschaftstage für die 6. Klassen dar. Dabei stehen ganz deutlich die Stärkung der Konflikt-, Kritik- und Kooperationsfähigkeit und die Förderung des respektvollen Miteinanders im Vordergrund. Es wird ein Klassenvertrag erarbeitet, den die Schüler unterzeichnen und zu dessen Einhaltung sie sich durch ihre Unterschrift verpflichten. Kommen Verstöße dagegen vor, werden in der Klassengemeinschaft Lösungen gesucht.

 

Die sog. "Klassenklimagespräche" sind ein Angebot für die 7. Klassen für den Fall, dass sich in der Klassengemeinschaft ernste Konflikte anbahnen oder schon existieren. In dem Fall kann sich der/die Klassenleiter/in mit der Stufenbetreuerin und den Sozialpädagoginnen in Verbindung setzen, um dann mit der Klasse im gemeinsamen Gespräch eine Lösung suchen.

 


Die Tutorenarbeit ergänzt seit vielen Jahren ideal unser Sozialkompetenztraining:
Schüler der 9. und 10. Klassen kümmern sich um die Schüler der 5. und 6. Klassen, indem sie sich das ganze Schuljahr hindurch einmal wöchentlich mit ihnen treffen. Sie veranstalten Spiele- und Bastelnachmittage, Ausflüge ins Kino, den beliebten Unterstufenfasching und vieles mehr. Sie begleiten "ihre" Klassen auch ins Schullandheim. Vor allem aber stehen sie unseren Jüngsten als "Große" und "alte Hasen" zur Verfügung, die ihnen das Einleben an der neuen Schule erleichtern, Erfahrungen und Tipps weitergeben oder einfach als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die Tutoren werden in einer umfassenden Schulung (durchgeführt von den beiden Pädagogischen Stufenbetreuerinnen) auf ihre anspruchsvolle Tätigkeit vorbereitet und bekommen zum Schluss ein Zertifikat, das ihnen ihr soziales Engagement bestätigt.




Dieses Dokument stammt aus der Webpräsenz des Ignaz-Taschner-Gymnasiums Dachau.