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Gemalter Planet mit der Aufschrift Umwelt AG
Wer wir sind und was wir machen

Wir sind die Umweltgruppe des ITG. Verschiedene Artikel auch zu vergangenen Aktionen und Projekten sind unten zu finden.

Artikel, Aktionen und Projekte
Umweltschutz am ITG – vom Protest zum Papiermüll
Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland wollen sich für besseren Klima- und Umweltschutz einsetzen, einige gehen freitags demonstrieren. Diese Bewegung geht natürlich auch am ITG nicht vorbei, und um am Weltklimatag ein Zeichen zu setzen, gab es am 20. September eine große Demo auf dem Pausenhof.
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Unter dem Motto „Schule streikt fürs Klima“ versammelten sich knapp 1000 Schülerinnen und Schüler mit selbstgemachten Plakaten und Bannern, es wurden Reden gehalten. Schüler wie Schulleitung fassten die Veranstaltung sehr positiv auf. Nach dieser Kundgebung entstand unter den Organisatoren auch die Idee, eine Umweltgruppe an der Schule zu gründen. Bald darauf wurde diese Vorstellung Wirklichkeit, und unter der Leitung der Umweltbeauftragten der Schule, Frau Gärtner, bekam das ITG eine neue AG, die heute elf Mitglieder zählt. Die Schüler treffen sich einmal die Woche, um über Möglichkeiten des Umweltschutzes an der Schule zu beraten und diese umzusetzen. Eines der ersten Projekte, das direkt anstand, war die vom Kultusministerium vorgegebene Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit, die dieses Jahr unter dem Motto Klima stand. Gedacht war, dass die Lehrer im Unterricht verstärkt Themen rund um Klima und Nachhaltigkeit besprechen, was leider laut der danach folgenden Schülerumfrage nur ein Teil tat. Trotzdem gaben die meisten Schüler an, sich sehr stark für Natur und Umwelt zu interessieren, und wünschten sich auch mehr Unterrichtsinhalte zu diesen Themen. Ein weiteres Projekt der Umweltgruppe stellt der neu eingerichtete Schaukasten im Biologiegang dar, der nach wochenlanger Arbeit und einigen Überstunden fertiggestellt wurde. Auf anschauliche Art und Weise werden hier einzelne Aspekte des Klimawandels überaus greifbar verdeutlicht.

Einen besonderen Erfolg bedeutet allerdings der neu eingeführte Papiermüll, das bisher wichtigste Projekt der Umweltgruppe und auch ein großes Anliegen vieler Schüler und Lehrer. Wie sich im Gespräch mit den Hausmeistern herausstellte, produziert die Schule nicht nur Unmengen an Papiermüll, bisher wurde das gesamte Altpapier auch noch trotz vorhandener Papiertonnen in den Restmülltonnen der Schule entsorgt, da sich in den Klassenzimmern nur ein Mülleimer befand. Für viele Lehrer und Schüler war absolut unverständlich, warum die Klassenzimmer keine Möglichkeit der Trennung des Papiers vom restlichen Müll bieten. Deswegen erhielt die Umweltgruppe auch einige Anfragen, ob man nicht endlich einen Papiermüll einführen könnte. Viele Überlegungen und zahlreiche Gespräche später, auch dank der Unterstützung der Hausmeister, war dann der Papiermüll für die fünften Klassen fertig. Es sollte erst einmal an einer Jahrgangsstufe ausprobiert werden, ob sich die neue Mülltrennung überhaupt durchsetzen kann. Nachdem sich das Konzept bei den jungen Schülern bestens bewährt hatte, wurden auch die übrigen Klassenzimmer mit Papiermüllkartons ausgestattet. Leider hatte das neue System aufgrund der Schulschließung noch kaum Möglichkeit, sich zu beweisen. Auch andere laufende Projekte sind durch den Lockdown etwas ausgebremst worden, werden aber so bald wie möglich wieder aufgenommen. Wer selbst Lust hat, sich an der Schule für die Umwelt einzusetzen, ist in der Umweltgruppe immer willkommen. Unterstützung wird immer gebraucht, da noch viele spannende Aktionen und Projekte folgen werden.

Pfandsammelaktion
Die AK Umweltgruppe unserer Schule hat im Schuljahr 2020/2021 die Spendensammelaktion „Deine Flasche für die gute Sache“ gestartet. Zu diesem Zweck nahmen die Schülerinnen und Schüler nach einiger Recherchearbeit Kontakt mit dem Bund Naturschutz in Dachau auf.
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Ziel der Spendenaktion ist es, Aufmerksamkeit für das Naturschutzprojekt „Palsweiser Moos“ des Bund Naturschutzes zu erregen und Spendengelder für dessen Unterstützung zu sammeln. In diesem Projekt geht es um die Erhaltung eines der letzten zusammenhängenden Moorgebiete Münchens, welches für die Biodiversität der Region eine große Rolle spielt.

Abbildung: Plakat der Aktion

Mit jeder Flasche, die in die Sammeltonne in unserer Aula geworfen wird, spendet die einwerfende Person 15 Cent an das Naturschutzprojekt. Die Spenden werden am Ende des Schuljahres an den Bund Naturschutz übergeben.

Welches Projekt unterstützen wir?
Das eingenommene Geld dient zur Unterstützung des Projekts vom BUND Naturschutz und vom Landesbund für Vogelschutz zur Erhaltung eines der letzten zusammenhängenden Moorgebiete in der Münchner Schotterebene: das Palsweiser und Fußberger Moos.
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Durch Maßnahmen, wie zum Beispiel das regelmäßige Mähen der Streu- und Pfeifengraswiesen, werden Lebensräume seltener Arten weiter vergrößert und gesichert. Dies trägt dazu bei, die in diesem Gebiet besonders hohe Artenvielfalt zu erhalten. Denn hier leben über 100 Arten, die auf der Roten Liste für gefährdete Arten in Bayern stehen. Es gibt mindestens 300 gefundene Pflanzenarten und sogar sogenannte Eiszeitrelikte, die schon seit der Eiszeit hier zu Hause sind.

Der Randring-Perlmuttfalter ist ein Relikt aus der Eiszeit

Aber die Erhaltung des Moores ist nicht nur ein Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt sondern auch ein direkter Beitrag zum Klimaschutz. Denn durch die Anhebung des Wasserstandes wird der Torfabbau gebremst, der sonst zur Freisetzung von CO2 führen würde.

Pracht-Nelke

Mit dem Geld das der BUND Naturschutz für dieses Projekt einnimmt, werden die Ertragseinbußen der teilnehmenden Landwirte ausgeglichen. Diese Zusammenarbeit ist für das Gelingen des Projekts essenziell. Außerdem werden spezielle Geräte erworben und Flächen aufgekauft, die dann unter Naturschutz gestellt werden. Dies ist bereits mit 68 Hektar des Mooses gelungen, wovon 18 Hektar in Folge des Projekts hinzugewonnen wurden. In diesem Gebiet werden immer wieder Arten entdeckt oder wiederentdeckt die bisher im Gebiet nicht nachgewiesen waren oder als ausgestorben galten.

Pflegearbeiten mit Spezialtrac

Wer Interesse hat sich weiter zu informieren oder das Projekt anderweitig zu unterstützen, kann gerne auf der Seite des BUND Naturschutzes vorbeischauen: www.dachau.bund-naturschutz.de.